Reisebericht Zentralafrika (Niger - Namibia)

Zentralafrika

Niger

Weil die Verabredung mit den Südafrkanern geplatzt ist, entscheiden wir uns, da wir die Visa schon haban, in den Niger nach Niamey zu fahren und dort Barbara Schär, die wir aus Burkino Faso kennen, zu besuchen. In den zwei Tagen Reise dort hin, verschlechtert sich Sandras Zustand zunehmend. Das Fieber steigt bis kurz unter 40 Grad, und sie liegt teilweise da wie eine Tote. In Niamey (Niger) angekommen, bringe ich sie sofort in die Klinik Gamkaley, die uns von der Cooperation Suisse empfohlen wird. Zuerst wird auf Malaria behandelt (mit Halfan !), dann stellt sich aber heraus, dass es die Masern sind (gemäss E-Mail von Sandra vom 4.11.1998 war es Röteln). Nachdem Sandra wieder einigermassen gesundet hat, und wir uns nach 8 Tagen von Barbara verabschieden, fürt uns der Weg von Norden nach Süden durch das ach so gefährlich Nigeria.
Sandra in Klinik Gamkaley, Niamey, Niger (s4-13.jpg) Klinik Gamkaley, Niamey, Niger (s4-14.jpg) Roger (s4-15.jpg)
(s4-16.jpg) Sandra mit Röteln in Klinik Gamkaley während der Behandlung auf Malaria, Niamey, Niger (s4-17.jpg) Sandra mit Röteln in Klinik Gamkaley während der Behandlung auf Malaria, Niamey, Niger (s4-18.jpg)
Zu Gast bei Barbara Schär in Niamey, Niger (r6-20.jpg) (r6-21.jpg) Sandra's Arme, während der Röteln-Erkrankung (r6-22.jpg)
Barbara Schär & Sandra, Niamey, Niger (r6-23.jpg) Am Fluss Niger mit Barbara Schär, Niamey, Niger (s4-19.jpg) "Niamey vous souhaite la bienvenue" (s4-20.jpg)
"Attention Girafes" (s4-21.jpg) Roger auf dem Ausguck (s4-22.jpg) Noch keine Giraffen in sicht... (s4-23.jpg)
Hütten im Niger (r6-24.jpg) Einheimischen- Hütte (r6-25.jpg) Endlich eine Giraffe, 25-jähriger Bulle (r6-26.jpg)
Die Begegnung (r6-27.jpg)

Nigeria

Bei Konin-Birnni geht es über die Grenze. Weiter nach Sokoto, Jos, Cattel Ranch Obudu auf 1500 m.ü.M zur Grenze von Kamerun. Wir empfanden die Bevölkerung und die Landschaft als äusserst besuchenswert, und können jedem Reisenden nur Raten, sich durch die Gerüchte nicht von der Durchreise Nigerias abbringen zu lassen.

Nachdem Sandra einige Federn von Geiern gesammelt hatte begannen Ihr die Kinder zu helfen. (s4-24.jpg) 3 Stunden anstehen für Benzin, Nigeria (s4-25.jpg) Ueblicherweise ging der Tankstelle der Sprit aus als nur noch 5 Autos vor uns in der Schlange standen! (s4-26.jpg)
Erste Uebernachtung in Nigeria in einem Hotel. Sauber und günstig. (r6-28.jpg) Baobab (Affenbrotbaum) und Fels, Nigeria (r6-29.jpg) Nigerianische Eingeborenen-Siedlung (r6-30.jpg)
Amüsierter Zuschauer unserer Verladeaktion (r6-31.jpg) Unterwegs hatten wir noch ein spannendes Erlebnis mit einer Fähre die drei Fahrzeuge fasste, und beinahe umkippte beim auslaufen. (r6-32.jpg) Raufgefahren ohne Zwischenfall (r6-33.jpg)
Aber dann habe ich unseren Buss schon unter Wasser gesehen. (r6-34.jpg) Die Einheimischen allerdings lachten alle, und meinten, es wird schon nichts geschehen. (r6-35.jpg) Sandra geniesst die Schräglage (r6-36.jpg)
Im allgemeinen kann man jedoch sagen dass die Strassenverhältnisse Nigerias denen Europas entspricht.
(s4-27.jpg) Der Zustand der Strassen in Nigeria liess teilweise zu wünschen übrig, Resten von Asphalt auf der Ueberlandstrasse (s4-28.jpg)
Trifft aber nicht auf die Brücken zu.... (s4-29.jpg) Ausgetrocknetes Flussbett (s4-30.jpg) Sonnenuntergang über einem Einheimischendorf (s4-31.jpg)
Passstrasse zur Cattle-Ranch im Südosten Nigerias (r7-00a.jpg) Wir lernen eine Deutsche Familie kennen, die über Chad eingereist sind. (r7-01a.jpg) Cattle Ranch auf 1500 müm. Sieht aus wie in der Schweiz (r7-02a.jpg)
Bananentransporter. Jede Staude hat ein rechtes Gewicht. Warum sind die unteren dann nicht zerquetscht? (r7-03a.jpg) Die Autostopperin die wir mitnehmen füllt unseren Buss mit Annanas bis unter's Dach! Wir werden mit 2 Früchten bezahlt. (r7-04a.jpg) Roger hilft tatkräftig beim Ausladen (r7-05a.jpg)

Kamerun

Von den meist sehr gut asphaltierten Strassen Nigerias, auf die schlimmsten aller schlimmen Pisten Kameruns. Von der Grenze, Ekok bis nach Mamfe müssen wir die ersten 40km allerschlimmste Piste passieren. Ein echtes Abenteuer, für uns, sowie für den Bus, der die Kupplung sowie die rechte, hintere Feder auf der Strecke lässt. Trotz lediertem Fahrzeug schaffen wir es, den Treffpunkt in Limbe zu erreichen. Peter und Michell sind da, und wir freuen uns riesig auf ihre Gesellschaft. Die Belgier sind bereits nach Douala um ihre gebrochene Feder rep. zu lassen und die Schweizerinnen kommen in Kamerun nie an (bis jetzt).

Am 3.3.98 in Limbe angekommen, starte ich am 4.3 mit dem Ausbau des Motors. Wieder so ein Abenteuer! Nachdem ich die Kupplung nach etwa 4 Stunden Arbeit bei 90 Prozent Luftfeuchtigkeit und über 30 Grad in den Händen halte, fahren Peter und ich nach Douala rein, um eine neue Kupplung zu bestellen. Da diese aus Deutschland geschickt werden muss, warten wir eine Woche auf die Teile, die am Freitag dem 13.3.98 dann tatsächlich alle ankommen. Am Samstag dem 14.3.98 läuft unser Bus wieder wie am Schnürchen.

Yuppie ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

In dieser Woche Wartezeit haben wir uns entschieden unsere Weiterreise durch Gabon, Congo-Brazaville, Congo-Kinshasa (ex Zair), nach Zambia fortzusetzen, weil die Centralafrikanische Republik die Grenzen für Touris geschlossen hat. So organisieren wir die nötigen Visa.

Ausserdem schleppen wir unseren Bus von Limbe nach Douala (70km) mit Peters und Michelles Land Rover ab. Wir sind jetzt bei Merkens, einem deutsche Ersatzteilhändler, wo wir gratis campieren können.

Gestern dem 13.3.98 hat sich allerdings ein neues Problem eingestellt. Der Anlasser des Land Rovers der Südafrikaner ist wieder hin. Einen solchen zu kriegen scheint hier unmöglich, und einen von England zu senden, wer weiss wie lange das gehen kann.

Granzfluss zwischen Nigeria und Kamerun (r7-06a.jpg) Einreiseformalitäten in Kamerun (r7-07a.jpg) Man sollte NIE Brücken und andere Einrichtungen in afrikanischen Länder fotographieren. Unmittelbar nach dieser Aufnahme stürmten ein Trupp Soldaten aus dem Djungel und bedrohten uns mit ihren Gewehren. Sie führen uns zu ihrem Kommandanten ab nachdem sie uns die Kamera abgenommen hatten. Der Kommandant vermutete in uns Spione. Erst nach zweistündigen Verhandlungen konnten wir ihm glaubhaft machen dass wir dieses Foto nur gemacht hatten um unseren Verwandten und Freunden zu zeigen wie schoen sein Land sei und keinesfalls um es den Nigerianern zu verkaufen. Hier ist es nun auf dem Internet! Hallo Nigeria! (r7-08a.jpg)
Erste Uebernachtung in Kamerun (s4-32.jpg) (Selbstauslöser Bedienen kann Glücksache sein...) (s4-33.jpg) (s4-34.jpg)
Für die ersten 40km in Kamerun benötigen wir 2 Tage (r7-09a.jpg) Danach wird die Strasse besser. Leider sind Schlaglöcher oft unvermittelt vor den Rädern. Ein blitzschnelles Ausweichmanöver von Roger (!?!) führte zum Parkplatz im Djungel neben der Strasse... (r7-10a.jpg)
Die letzten 150km vor Limbe mussten im 1. Gang gefahren werden da die Kupplung komplett zerstört war. In Limbe untersuchen wir den Motor um herauszufinden was eigentlich kaputt ist. Nachdem wir den Motor vollständig ausgebaut hatten erkannten wir dass wir eine neue Kupplung brauchen. Ausserdem war eine Feder gebrochen. Die 90km bis nach Duala schleppten uns unsere englischen Freunde, Michelle und Peter, mit ihrem Land Rover ab. Peter, der vorgab Abschlepperfahrungen zu haben, zog uns mit 110 km/h durch die Landschaft und überholte alles was sich ihm in den Weg stellte!
(r7-11a.jpg) (r7-12a.jpg)
(s4-35.jpg) Am Strand in Limbe (s4-36.jpg) In Duala in der Garage "Merkens" ersetzen wir die Feder und die Kupplung, links die neue Feder, rechts die alte (r7-13a.jpg)
Alte und neue Kupplung (aus Deutschland eingeführt nach 1 Woche warten) (r7-14a.jpg) In einer Grossgarage in Yaounde durften wir unser Zelte aufstellen da es keine Campings gibt. Roger, Michelle und Peter beim Afternoon Tea (s5-01.jpg) Bei Ebolowa bekommen Isabella und Pete (aus Belgien) Probleme mit der Trommelbremse ihres Land-Cruisers. Wir beheben das Problem an Ort und Stelle. (r7-15a.jpg)
Pete vor Brücke im südlichen Gabon (r7-16a.jpg) Isabella genervt durch die anzüglichen Sprüche des Einheimischen im Hintergrund. (r7-17a.jpg) Pete aus Belgien hilft Peter aus England den Land-Rover von der Fähre runter zu fahren (r7-18a.jpg)

Gabon

Auf der Mission in Bitam (Gabon) findet Roger die Zeit das Fenster aus und wieder einzubauen damit es endlicht wieder Wasserdicht ist (s5-06.jpg) Camping auf der Mission in Bitam (r7-19a.jpg) Isabella schneidet Sandra die Haare, Bitam (r7-20a.jpg)
Marianne, Serviertocher aus Bayern, unterwegs mit einem Yamaha XT-600 Motorrad (r7-21a.jpg) Anselm, Pfarrer aus Aachen, unterwegs mit einem BMW 1000 ccm Motorrad (r7-22a.jpg) Peter, Banksoftwarespezialist aus England unterwegs mit einem blauen Land-Rover (r7-23a.jpg)
Roger bereitet Filetspiesse zu (r7-24a.jpg) Ein paar km nach Bitam wurde die Strasse unglaublich glitschig, so dass wir das erste mal mit den Schneeketten versuchten besser voranzukommen. Mit Erfolg! (s5-07.jpg) Buschcamping im Gabonesischen Urwald. Wir entdeckten frische Spuren von Waldelefanten. (s5-08.jpg)
Um "Muckmucks" (kleine beissende Fliegen) fernzuhalten haben Marianne (Serviertochter aus Bayern), Roger und Anselm (Pfarrer aus Aachen) Kopftücher, Kappen und Turbane umgehängt (s5-09.jpg) Unterwegs in Djungel von Gabon (s5-10.jpg) Hans (aus Berlin, unterwegs mit einem alten Feuerwehrwagen) sucht sich wieder mal die tiefsten Schlammlöcher aus. (r7-25a.jpg)
Mission in Gabon (r7-26a.jpg) Grenze zwischen Gabon und Congo- Brazaville (r7-27a.jpg)

Congo- Brazaville

Beim wasserschöpfen um unsere Wasserreserven aufzufüllen (r7-28a.jpg) Wir versuchen das Wasser aus den Spurrillen abfliessen zu lassen, Congo- Brazaville (r7-29a.jpg) Der 4x4 Magirus Deutz fährt ohne Probleme durch den Schlamm (r7-30a.jpg)
Ich AUCH! (r7-31a.jpg) Ohne stecken zu bleiben! (r7-32a.jpg) Aber der Magirus Deutz bleibt beim zweiten Loch stecken. Wir benötigen "bloss" 22 Stunden um ihm herauszuholen. (r7-33a.jpg)
Am Equator (s5-11.jpg) Himmel über Congo-Brazaville (s5-12.jpg) Fleischhändler im Djungel (s5-13.jpg)
Steppenlandschaft (s5-14.jpg) Marianne versucht trotz heerschaaren von Kindern zu kochen (s5-15.jpg) Landschaft in Congo (s5-16.jpg)
Wasserpfützen und Schlamm ist and der Tagesordnung (s5-17.jpg) Dorfchef und Dorfältester nach dem Palaver um die Genehmigung bei ihnen übernachten zu dürfen (s5-18.jpg) 30 km klebriger Schlamm blokiert die Hinterräder der Motorräder. Daraufhin braucht die Yamaha von Marianne eine neue Kupplung. (s5-19.jpg)
Mit den Sandblechen bringen wir die Motorräder trotzdem durch den Schlamm (s5-20.jpg) Schlamm, Schlamm, Schlamm! (s5-21.jpg) Unser lieber Freund aus Berlin blieb hier stecken. Dank einem riesen Baumfäller Gabelstapler konnten wir ihn befreien. (s5-22.jpg)
(s5-23.jpg) Schmetterling. (s5-24.jpg) Mit 50m Seil kommt man aus fast allen Situationen wieder raus (s5-25.jpg)
Sobald die einheimischen nicht mehr weiterkommen beginnen sie damit die Strassen auszubessern (s5-26.jpg) (s5-27.jpg) Kinder im Congo (s5-28.jpg)
[...] Wir sassen 1 Woche im congolesischen Tropenwald fest. Erst wollten uns die "Gabonesen" gar nicht raus lassen, weil in Congo immer noch Krieg ist. Da fuhren wir zu einem kleineren Grenzübergang nahe der Küste, und da ging's dann mit einer Empfehlung vom Militär-Chef. Aus Sicherheitsgründen wollte ein bewaffneter Soldat von der Grenze bis nach Dolisie (zwischen Point-Noire und Brazzaville) mitfahren, doch in Tat und Wahrheit suchte er bloss eine Mitfahrgelegenheit.

Von den ursprünglich 9 Konvoi- Mitgliedern setzten sich die 4 mit "Top-Ausrüstung" (Geländewagen) ab. Na ja, meine Generation; egoistisch und null Team-Geist! Zwar waren alle älter als ich, generell bin ich immer die Jüngste hier (besser als die Älteste). Wir bilden nun also die "langsamere Hälfte" mit 2 Motorradfahrern, 1 Feuerwehrlastwagen und unserem VW-Bus.

Gleich nach der Grenze bekamen die Motorradfahrer Schwierigkeiten, denn der lehmige Schlamm der Piste verklebte ihnen alles und blockierte die Räder. Mit Sandblechen und Stossen ging es dann Meter für Meter weiter, bis einem Rad die Kupplung durchbrannte. Das Gelände ist abgeholzt und die Piste führt durch ein riesiges Sumpfgebiet mit 2-3m hohem Gras. Schatten ist rar und im Bus stieg das Thermometer auf über 40 Grad. Erst stand uns der militärische Begleiter mit mehr Rat als Tat zur Seite, dann setzte er ganz auf Bewachung und schritt mit seinem Gewehr zwischen den Fahrzeugen hin und her, Als gegen Abend ein Pick-up von der Gegenrichtung kam, packt er kurzerhand seine Taschen und seine 2 lebenden Poulets und fuhr die wenigen km, die wir uns vorangekämpft hatten, zur Grenz- Station zurück. Er versprach uns, zurückzukommen, überholte uns am übernächsten Tag jedoch lächelnd, denn er hatte eine schnellere Mitfahrgelegenheit gefunden. Wir schleppten das defekte Motorrad mit dem Bus zum nächsten Hof ab (4km, für uns war die Piste gut befahrbar). Am nächsten Tag wurde die Kupplung ausgebaut und ersetzt und am Morgen darauf fuhren wir weiter. Die Moto- Fahrer hatten 1/2 vom Gepäck in den Lastwagen umgepackt und die Piste hatte in der Zwischenzeit etwas getrocknet, so dass wir mit 16km/h einigermassen voran kamen. Nach 20km stiessen wir auf einige grosse Wasserlöcher, die wir bis auf eines erfolgreich (ohne LKW-Hilfe) passierten. Doch am Nachmittag wurden die Löcher immer tiefer, bis wir kurz nach Tsembo vor einem unüberwindbaren Loch standen. Mit der Schaufel machten wir einen Graben, um das Wasser ablaufen zu lassen. Der Schlamm- Spiegel war eben 5 cm gesunken, als uns ein Portugiese in einem 4x4 entgegenkam. Er schickte erst seine schwarzen Mitfahrer weg und sagte und dann, dass er in der Nähe von Dolisie wohnt und nun in Richtung Point-Noire fahre weil in dieser Nacht Unruhen in Dolisie zu erwarten seien. Dabei hielt er seinen Zeigfinger über die Lippen: pssst.....

Wo auch immer er die Infos her hatte, wir entschlossen uns, ihm nach Point- Noire zu folgen, zumal die Abzweigung gerade bei Tsembo war. Allerdings blieben wir schon im nächsten Schlammloch (ca 100m lang) stecken, während der Portugiese durchbretterte. Er versprach, den Weg zu kennzeichnen (was er tatsächlich machte) und weg war er. Bis wir aus dem Loch waren war Abend. Wir schafften gerade noch 2km bis ins nächste Dorf, wo wir Bananen kaufen konnten und übernachteten.

Am nächsten Tag war der Feuerwehrwagen- Fahrer eine Sekunde unachtsam und rutschte in einem halbausgetrockneten Schlammloch in tiefe Spurrillen, so dass die Vorderachse aufstand. Die Räder drehten durch und es kostete uns 22h Arbeit, das 10 Tonnen- Gefährt wieder auf die Piste zu buxieren! Resultat: Aufgeplatzte Blasen an den Händen vom Schaufeln, Kratzer vom Gras an Armen und Beinen, Kreislaufschwäche durch Ueberhitzung und Flüssigkeitsmangel, Sonnenbrand und Insektentstiche. Ich kam mit Blasen und einem zum Auswinden nassgeschwitzten T-Shirt davon.

Die Piste richtung Küste wurde zunehmend schlechter. Einige Löcher konnten wir dank Schneeketten überwinden (diese gingen durch die Beanspruchung leider bald zu Bruch), aus einigen zog uns das Feuerwehrauto. In vielen Dörfern hielten wir gar nicht an, weil der Grossteil der Bevölkerung betrunken war. Als wir die Küste erreichten wurden wir erstmal von der Polizei gründlich durchsucht. Durch Diplomatie allerdings zum Null-Tarif. Hier erfuhren wir, dass unsere "Vorhut" auch nach Point-Noire gefahren ist, da die Strasse vor Dolisie von einem Holztrack versperrt war. Noch 60 km bis Point-Noire!

Hier ist die Piste plötzlich sandig. Auch dafür ist unser VW nicht geschaffen. Trotz Wüsten- Erfahrung müssen wir 2x Schaufel und Blech zur Hand nehmen.

[...] In jener Nacht wurden in den Nähe von Dolisie ca. 30 Menschen umgebracht, die Zugsverbindung nach Brazzaville unterbrochen und ein elektrischer Mast umgelegt. Seither hat Point-Noire keinen Strom mehr. Faxen und Telephonieren ist fast unmöglich und Wasser sowie Treibstoff ist kurz.

[...] Die Afrikaner sind aber Meister im improvisieren. So sind wir trotz allem schon zu einer Dusche gekommen und dürfen beim Club Nautique, direkt am Strand campen. Uns geht es allen gut und nachdem der jetzige Präsident den Besuch in Point-Noire beendet hat letzte Woche, ist die Stadt wieder sicher. Dank der guten Infrastruktur haben wir schon unsere Vorräte wieder auffüllen können. Auch wenn sich's auf den letzten Seiten unangenehm anhört, ist es letztlich das, was wir alle in Afrika suchen: Abenteuer und dazwischen Ruhe und Natur.

Schön ist, dass man sich mit allen so gut unterhalten kann, denn auch im kleinsten Dorf sprechen sie Französisch.

Von hier aus könnten wir der Küste entlang direkt nach Süd Afrika fahren. Das wäre aber zu einfach; also ist die Route via Süd-Zaire beschlossen worden. Weil wir nicht über Brazzaville fahren können, werden wir via Gabiuda (Angola) nach Kinshasa fahren und dann südlich nach Zambia. Zaire, besonders der Süden, wird übrigens als politisch stabil eingeschätzt. Sogar die Strassen sollen wieder unterhalten werden jetzt.

In Point Noire bereitete unser kleine Konvoi die Weiterreise vor. Wir kauften eine kleine 2 Tonnen Winde, einen zusätzlichen Wagenheber und andere Utensilien die man im Schlamm so gebrauchen kann.

Dann gehts los, nach Cabinda, eine Enklave Angolas die mehr oder weniger auf der Grenze zwischen Congo under der dem. Rep. Congo (ex. Zair) liegt. Einmal mehr werden wir von den Grenzbeamten auf angolesischer Seite auseinandergepflückt. Was hir die Sache erschwert ist, dass alle ausser uns portugisisch sprechen. Aber, und dass muss man betonen, keiner der Angolaner hat einmal nach einem Geschenk oder nach Geld gefragt.

In Cabinda sind die Strassenverhältnise schlimm. Es gibt Strassen die mal asphaltiert waren. Mittlerweilen hats mehr Schlaglöcher als Asphalt und wir kommen viel langsammer vorwaerts als geplant. Ueber die Enklave gibts ansonsten nicht viel zu berichten. Das Benzin ist spottbillig (ca.22Rp pro Litter) und die Bevölkerung ist sehr freundlich. Wir Uebernachten jeweils in einem Dorf das am Weg liegt. Mann muss, wenn man einen solchen Platz sucht, sollte man vorzugsweise jeweils den Chef des Dorfes suchen. In der Regel weiss jedes Kind wo sich diese wichtige Person aufhält. Dieser Herr ist sehr freundlich zu begrüssen und um die Erlaubnis der Uebernachtung zu bitten. Die Leute staunen jeweils nicht schlecht, wenn wir dann anfangen unser Equipment auszupacken und das Lager herzurichten.

Als wir nach ein paar Tagen die Grenze nach Zaire erreichen, geht die Spannung los. Was wir schon alles über dieses Land gehört, gelesen und vernommen haben. Es scheint gar nicht möglich zu sein das Land zu bereisen, ohne jeden Polizisten und Militär zu bestechen im vornherein. Wir fragen uns, wieviel die Zöllner uns wohl abknöpfen wollen. Wir fragen uns, was für Spezialpapiere, wie Photopermit, Roadtax, Minenpermit, etc., sie uns wohl verkaufen wollen.

Es braucht Stunden um in Cabinda auszureisen, und noch länger in Zaire einzureisen. Da wir verschiedentlich vorgewarnt wurden, dass die Strassenkontrollen jeweils ein Photopermit sehen wollen, haben wir in Gabun bereits, in einer Kath. Mission vorgesorgt. Wir haben uns die uralte Schreibmaschine der Nonnen ausgeborgt und uns ein eigenes Permit getippt. Hir an der Grenze war nun das Problem, wie wir einen offiziellen Stempel auf das Papier kriegen, ohne dass die Beamten merken, was sie stempeln.

Das ganze war einfacher als gedacht. Ich fragte einen Beamten ob er mir helfen kann, denn ich hätte noch ein versicherungstechnisches Problem. Helfen tun die Leute immer gerne. Ich zeigte ihm das Permit indem ich mit einer Hand das Wort Permit die ganze Zeit abdeckte und erklaerte ihm, das ich das Papier fuer meine Camaraversicherung in Europa brauche. Er stempelte sämtliche Papiere ohne nachzufragen durch.

In den naechsten paar Tagen erleben wir Sand, Matsch und vor allem Regen wie nie zuvor. Man muss sich einen wunderschoenen Sonnentag ohne eine Wölkchen am Himmel vorstellen. Plötzlich, innert 2 Minuten, ist der Himmel pechschwarz und nach weiteren 2 Minuten giesst einer Badewannen über einem aus, so das die Strasse resp. die Sandpiste auf der man steht zum reissenden Fluss wird. Nach einer halben Stunde ist die Schauer vorbei, ein wolkenloser blauer Himmel wieder da, ganz so als wenn nichts geschehen wäre mittlerweilen. Ca. eine Stunde budelten wir zuerst und zogen dann unserern VW Bus per Lastwagen aus dem Schlamm heraus.

Roger wechselt das Radlager, Point Noire (s5-33.jpg) Im Club Nautique in Point Noire dürfen wir campieren (s5-34.jpg) Kokosnuss-Pflücker (r7-34a.jpg)
Fischer in Point Noire (r7-35a.jpg) (r8-01.jpg)

Demokratische Republik Congo (Ex-Zaire)

Mittagsrast in einer Mission (r8-02.jpg)
Bei jedem halt werden wir von Kindern umringt (r8-03.jpg) Anselm und sein einziges paar Unterhosen! (r8-04.jpg) Sumpflandschaft in ex Zaire (s5-35.jpg)
Katholische Mission in Boma (dem. Rep. Congo) (s5-36.jpg) Durch Erosion gräbt sich die Strasse immer tiefer ein. Dadurch entstehen schwehr durchzufahrende Canyons (s5-37.jpg) Strecke zwischen Muzudo und Boma (Rep. Congo) (s6-01.jpg)
Fussgänger; wohl schneller am Ziel als wir (s6-02.jpg) Resultat von 30 Minuten Regenschauer (s6-03.jpg) Erosion (s6-04.jpg)
Noch ein paar Regenschauer und die Strecke wird Strecke wird unpassierbar sein (s6-05.jpg) Abendlicht (s6-06.jpg) Wasserloch, dass uns aufgehalten und ein ungewolltes Bush-Camp eingebracht hat (s6-07.jpg)
Erste Zivilisation. Leider gibt's nur Holz und Kohle zu kaufen respektive tauschen (s6-12.jpg) Strecke zwischen Muzudo und Boma (Rep. Congo) (s6-13.jpg) Der Congo/Zaire mit Brücke bei Matadi (s6-14.jpg)
Mal wieder Asphalt; zwischen Matadi umd Boma (s6-15.jpg) Auf der Umfahrung der N1 von Ex-Zaire; soll in besserem Zustand sein (s6-15.jpg) oder auch nicht (s6-17.jpg)
2 Tracks vor uns eingeschlammt (s6-18.jpg) Am nächsten Tag dieselbe Stelle (s6-19.jpg) Wieder auf der N1, 100km vor Kinshasa (s6-20.jpg)
Peter und Chameleon (s6-25.jpg) Sandra und Chameleon (s6-26.jpg) Landschaft in Nordangola; vor 6 Monaten noch Kriegsgebiet (s6-27.jpg)
Dorf zwischen der Grenze und Mbanza Congo (Angola) (s6-28.jpg) UN- Flüchtlingslager in Mbanza Congo. UN- Offiziere empfehlen uns sofort das Land zu verlassen, da es viel zu gefährlich sei. (s6-29.jpg) Nachdem wir ihnen klarmachen, dass wir so oder so durch's Land in den Süden fahren, zeigen sie uns auf der Landkarte welche Pisten und Strasse von Landminen geräumt sind. (s6-34.jpg)
Erosion, kostet uns 1 Tag (s6-35.jpg) On the road again (s6-36.jpg) Brücke vor Tomboco (Angola) (s6-37.jpg)
Ein Laster eines Einheimischen hat ein Batterieproblem. Wir bieten ihm an ihn mit dem Magirus Deutz den Hügel hinaufzuschleppen, falls er ein geeignetes Seil hat. Er organisiert einen Eisendraht von 3mm Durchmesser und ist davon überzeugt, dass das funktioniert. Wir denken das Gegenteil, wovon er aber nichts wissen will. So geben wir der Sache eine Chance, fahren jedoch nachdem der Draht gerissen ist direkt weiter (r8-05.jpg) Denn hier wartet schon wieder ein "neues, altes" Problem auf uns (r8-06.jpg) Schlamm, Schlamm, Schlamm....(r8-07.jpg)
Fuer ein Lastwagen kein Problem... (r8-08.jpg) kein Abenteuer... (r8-09.jpg) fuer unseren VW Bus eine Herausforderung! (r8-10.jpg)
Man pflügt sich durch ein Matschloch und denkt "Jupie jey", geschaft.... (r8-11.jpg) dann kommt man um die nächste Ecke und nix! (r8-12.jpg) Die saftig grüne Landschaft neben den Schlammlöchern (r8-13.jpg)
...mit Manjokplantagen in der Nähe von Siedlungen (r8-14.jpg) Urwald und Sumpf in der Demokratischen Republik Congo (r8-15.jpg) Lehmhütte (r8-16.jpg)

Angola

Aussicht an der Küste Angolas in der Nähe von Nzeto (r8-17.jpg) Hütten unterwegs Richtung Luanda(der Hauptstadt Angolas) (r8-18.jpg) Ein Dorf am Rande der Strasse. Viele Menschen lebten in ständiger Angst vor Ueberfällen der UNITA oder von Banditen (r8-19.jpg)
In Lobito lernen wir ein norwegisches Entminungsteam kennen, die uns anbieten mit ihnen einen Konvoi zu bilden um durch das sehr gefährliche Gebiet (UNITA Rebellen) zwischen Benguerra und Lubango zu fahren.
Die Küste Angolas. Hier traut man sich nicht von der Strasse zu gehen, denn dann könnte man auf eine vergrabene Landmine treten (r8-20.jpg) Die Strassen Angolas bestehen aus Schloglöchern mit Asphalt. Man kriecht mit Schritttempo zwischen den teilweise bis zu einem Meter tiefen Löchern hindurch (r8-21.jpg)
Die Landschaft Angolas geht vom subtropischen Klima in Norden bis zur Halbwüste im Süden (r8-22.jpg) Der "Kaspar" (ein minen- und kugelsicheres Fahrzeug) des norwegischen Entminungsteams fährt voraus (r8-23.jpg) Der Anhänger des Kaspar fängt auf den ca. 400km vier Plattfüsse durch Schlaglöcher ein (r8-24.jpg)
60km vor Lubango, nach 14 Stunden nonstop Autofahrt über miserable Pisten entschliessen wir uns dann für ein Buschcamp. Wir sind mittlerweilen auf 1600müm und es wird nachts ca 6°C kalt. Auf dem Photo haben wir bereits die Morgensonne (r8-25.jpg) Landschaft vor den Bergen um Lubango (r8-26.jpg) Naja, nicht nur der Anhänger des "Kaspar" hatte Verluste.... (r8-27.jpg)
In Lubango, einer Traumhaften Gegend, geniesst Sandra den Ausblick von einem Kirchenturm aus (gebaut wärend der potugiesischen Kolonialherrschaft) (r8-28.jpg) Der Kirchenturm von Lubango (r8-29.jpg) Sonnenuntergang von Kirchenturm von Lubango aus (r8-30.jpg)
Ausblick vom Kirchenturm (r8-31.jpg) Sobald in der Halbwüste etwas Wasser vorhanden ist, grünt es in wenigen Stunden (r8-32.jpg) So sieht's im Süden aus, wenn kein Wasser vorhanden ist (r8-33.jpg)

Namibia

Im Vordergrung ein Kudubulle dahinter beim Wasserloch ein Oryxe (Gemsböcke) im Etoscha- Nationalpark (r8-34.jpg) Löwenmännchen nach einer gediegenen Mahlzeit im Etoscha- Nationalpark (r8-35.jpg) Etoschanationalpark. Die Giraffen sind sehr scheu beim saufen, da sie sich mit den Vorderbeinen in eine Position begeben, die eine schnelle Flucht verunmöglicht (r8-36.jpg)
Warzenschweine (mit ihren erhobenen Schwänzen, die wie Antennen aussehen, spurten die flinken Säue durch den Busch wie ferngesteuerte Autos...) (r9-01.jpg) Ein Loch in der Erde... (Einer der wenigen Plätze Namibias, bei denen das Grundwasser bis an die Oberfläche kommt) (r9-02.jpg) Etoschanationalpark. Springböcke zu tausenden bilden die Hauptnahrung der Raubtiere (r9-03.jpg)
Schakal auf Mausfang (r9-04.jpg) Schakal auf Mausfang (r9-05.jpg) Elefantenbulle am Wasserloch (r9-06.jpg)
Oryx und Elefant (r9-07.jpg) Oryx und Elefant (r9-08.jpg) Oryx und Elefant (r9-09.jpg)
Warzenschweine (Vorsicht, die können auch furchtlos angreifen und mit ihren Hauern ganz schönen Schaden anrichten (r9-10.jpg) Riesiger Elefantenbulle nach seinem Schlammbad (r9-11.jpg) ...hoppla, der kommt ziehmlich nahe (r9-12.jpg)
Toko, der Nashornvogel. Seine bevorzugte Nahrung sind Kameleone (r9-13.jpg) Das Erdhörnchen (r9-14.jpg) Etoschanationalpark im südwestlichen Camp "Okaqueju" am Nachtwasserloch (r9-15.jpg)
Das sehr scheu Spitzmaulnashorn kommt nur Nachts zum Wasserloch (r9-17.jpg) Wenn man Glückhat, kann man im selben Augenblick Elefanten, Nashörner und anderes Wild am Wasserloch sehen (r9-18.jpg) Oryx, Zebra und Springböcke (r9-19.jpg)
Das Kaokofeld im Nordwesten Namibias
Das Kaokofeld ist eine Steinwüste die im Westen an die Skeletonküste, im Norden an Angola, im Osten an den Etoschanationalpark und im Süden an's Damaraland grenzt. Das Gebiet ist durchzogen von ausgetrockneten Flussbetten, die jeweils lediglich ein paar Stunden oder eventuell Tage im Jahr Wasser führen. Da das Grundwasser in den Flussbetten teilweise Pfützen bildet hält sich Wild aller Art dort auf. Die dominierende Pflanze ist der Mopanebusch. Das beste Feuerholz, dass ich kenne.
Kaokofeld (r9-20.jpg) Kaokofeld (r9-21.jpg) Kaokofeld (r9-22.jpg)
Ongongo- Quelle in Kaokofeld. Kristallklares und erfrischendes Wasser (r9-23.jpg) Von Sesfontaine aus Richtung Westen zum "Ganamub" (r9-24.jpg) Das Ganamubflussbett mit Mopanebüschen (r9-25.jpg)
Landschaft des Ganamub (r9-26.jpg) Wo der Ganamub und der Hoanibfluss zusammentreffen und Richtung Westen dem Atlantik fliessen, zwengen sich beide Flüsse durch eine 3 Meter breite Felsöffnung (r9-27.jpg) Im Hoanibflussbett wächst viel Grün (r9-28.jpg)
Dementsprechend trifft man auch wilde Tiere (r9-29.jpg) Dieser Elefant (Name Stumpfzahn und 50 Jahre alt, wie uns ein Naturschutzbeamter später erzählt) macht uns den Abend zum Alpttraum. Wie wir später erkennen, sitzen wir unter einem seiner Futterbäume. Das wird wohl der Grund für seinen angsteinflössenden Scheinangriff sein (r9-30.jpg) Am Lagerfeuer wird das Abendessen gekocht (r9-31.jpg)
Waterberg - Park (s8-00a.jpg) Zwischen Otijvarongo und Windhoek (s8-01a.jpg) Windhoek (s8-06a.jpg)
Herero- Frau in Kamanjab, unterwegs nach Epupa (s8-11a.jpg) Abendstimmung im Kaoko- Veld (vor Epupa) (s8-12a.jpg) (r9-32.jpg)
Canyon 10km südlich von Opuwo, der Hauptstadt des Kaokofeldes (r9-33.jpg) ... aus einem anderen Blickwinkel (r9-34.jpg) Roger und Sandra im EPUPA Camp, Namibia (s8a-01.jpg)
Letztes gemeinsames Foto, Epua Wasserfälle, Namibia (r9-35.jpg) Die Ova Himbas, Das Volk im Kaokofeld, das seit hunderten von Jahren von unserer Kultur weitgehend unberührt, in der kargen Wüste lebt (r9-36.jpg) Ihren Reichtum begründen sie auf Grossvieh (r10-00.jpg)
Die Milch wird zu Sauermilch geschüttelt. Mit dem Milchfett, gemischt mit Kräutern und gemahlenem Okerstein reiben die Frauen ihren Körper ein. Das Fleisch wird verzehrt. Die Häute dienen als Kleidung und Decken (r10-01.jpg) Die Ova Himbas leben in Familenverbänden in sogenannten "Kraals" (r10-02.jpg) Die Konstruktion einer Himbahütte: Man bilde Stöcke zu einem Zeltförmigen Gebilde, man nehme Sand, Wasser und Kuhmist und vermische das zu einem Mörtel, mit dem die Hütte verputzt wird (r10-03.jpg)
Eine verheiratete Himbafrau (zu erkennen am Halsschmuck) (r10-04.jpg) Das komplette Gewand einer verheirateten Frau (r10-05.jpg) Himba- Model (r10-06.jpg)
Himba's werden für eine Fotosession eines Deutschen Magazines (Marie Claire) vorbereitet. (r10-07.jpg) Die Aufgabe der Jungen begint mit dem hüten des Kleinviehs. (r10-08.jpg) Tjrondero mit Frau und Sohn (s8-17a.jpg)
Himbatransport zum Drehort (s8-18a.jpg) Shooting des Samsonite Werbespots (s8-19a.jpg) Besuch bei uns im Lager (r10-09.jpg)
Christofina (eine Herero) die das Unterholz im Lager aufräumt (r10-10.jpg) Kandassi (ein moderner Ova Himba) und Lydia (Damara) Fällen Palmen die ohnehin fast von selber umfallen (r10-11.jpg) Hospitalbetrieb. Ein kleiner Junge der sich den ganzen Unterarm am Feuer verbrannt hat (r10-12.jpg)
Arztbesuch bei Roger (r10-13.jpg) Streitigkeiten werden immer in einer Diskusion gelöst, bei der jeder der will mitmachen kann. Roger wird als "Chef des Camps" hergrufen um die Diskusion zu führen und Frieden zu stiften. keine einfache Aufgabe, wenn man die Sprache nicht versteht.....(r10-14.jpg) Ein Himbagrab, eines sehr reichen Mannes (r10-15.jpg)
Unser Personal (r10-16.jpg) Ludwig ein Kawango. Unser bester Mitarbeiter (r10-17.jpg) Christofina eine Herero. Sie weiss wie man vor Männern tanzt, arbeiten tut sie nicht so gerne (r10-18.jpg)
Silvya aus dem Damaraland. Sie hat unter Sandras Fitichen gelernt Kuchen zu backen (r10-19.jpg) Kandassi der Himba im Camp. Er hat vor allem weibliche Gesellschaft genossen, was uns immer wieder Diskussionen mit diversen Frauen einbrachte (r10-20.jpg) Ludwig und Christofina präsentieren unsere selbergemachten Camp T-Shirts (r10-21.jpg)
Posieren vor der Kamera, das können unsere Mädels am besten (r10-22.jpg) Unser "Omarunga- Camp" am Cunenefluss (r10-23.jpg) Sylvia bei den Epupawasserfällen (r10-24.jpg)
... sie will die Photos ihrer Mutter senden (r10-25.jpg) (r10-26.jpg) Zwei Himbafrauen, die uns im Camp besuchen (r10-27.jpg)
Sie posieren vor unserem kleinen Himbamuseum (r10-28.jpg) (r10-29.jpg) (r10-30.jpg)
(r10-31.jpg) (r10-32.jpg) (r10-33.jpg)
(r10-34.jpg) (r10-35.jpg)
Eine unserer Mitarbeiterinnen wird 25 Jahre alt. Das feiern wir mit allen Angestellten im Camp. (r11-01.jpg) (von links in Uhrzeigersinn) Christophina, Kandassi, Tschagga, Ludwig, Sylvia, Roger und Sandra (r11-02.jpg) Eien Kostprobe afrikanischen Tanzes geben uns Christophina und Kandassi.. (r11-03.jpg)
Kaokofeld, die Namibianische Steinwüste und die EPUPA Wasserfälle am Conene River. Links ist Angola, rechts Namibia. (r11-04.jpg) Die Berge gleich neben unserem Camp. (r11-05.jpg) Lediglich das Tal des Conene Rivers ist grün. (r11-06.jpg)
Game Farm ERMO, das neue Gästehaus (r11-07.jpg) Game Farm ERMO, wir laden den alten Land Cruiser mit Vorräten für's EPUPA Camp (r11-08.jpg) Game Farm ERMO, das neue Gästehaus und das Riesendach der neuen Lapa (r11-09.jpg)
Hans und Roger wagen sich mit dem Riverrafting Boot zu den Wasserfällen, um den stinkenden Krokodilkadaver zu bergen. (r11-10.jpg) ...eine heikle Sache, denn einen halben Meter hinterm Kroko fallen die Wassermassen 35 Meter in die Schlucht. (r11-11.jpg) Zwei Gäste aus Bayern, ziehmlich stämmige Burschen, sichern uns an einem 50 Meter Seil. (r11-12.jpg)
Die Schlinge eines Stahldrahtes um den Schwanz des Krokodiles, und dann mit dem Land Cruisser rausgezogen. (r11-13.jpg) Die einheimischen Ova Himmbas begutachten unsere Aktion (r11-14.jpg) Ein totes Krokodil wird geborgen. Durch einen Rückenschuss von schiesswütigen Waffenträgern getötet. (r11-15.jpg)
...es stinkt pestialisch..... (r11-16.jpg) (r11-17.jpg) ...das Vieh misst 4.65 Meter (r11-18.jpg)
...der Schädel wird als Trophäe verwendet und in de Bar gehängt (r11-19.jpg) Mit den Gästen auf Sunntowner - Tour. (r11-20.jpg) Mitten in dieser Wüste gibt es wunderschöne Plätze die man kennen muss. (r11-21.jpg)
Bei den Wasserfällen gibt es einige Stellen wo man baden kann. Ansonsten ist es nicht zu empfehlen, da es im Fluss (Conene River) von Krokodilen wimmelt. (r11-22.jpg) Die EPUPA Wasserfälle (r11-23.jpg) Mit den Gästen auf Sunntowner - Tour. Wir zeigen ihnen was so ein 4x4 alles kann. (r11-24.jpg)
Mit den Gästen auf Sunntowner - Tour. Wir zeigen ihnen was so ein 4x4 alles kann. (r11-25.jpg) EPUPA Camp, die Feuerstelle, der Essplatz und im Hintergrung unsere Bar, an der die Nächte durchgezecht wurden. (r11-26.jpg) Jappi und Susanna unsere Katzenbabys (r11-27.jpg)
Jappi und Susanna unsere Katzenbabys (r11-28.jpg) Die Einheimische Bevölkerung hält jeden Sonntag einen Gottesdienst ab. (r11-29.jpg) ...es wird gesungen und getanzt. (r11-30.jpg)
(r11-31.jpg) Ein Badezimmer unseres Camps, mit heissem Wasser, unter freien Himmel..... (r11-32.jpg) Der Steinbruch in der Nähe von Ruacana (r11-33.jpg)
Unser Safari Fahrzeug im EPUPA Camp (r11-34.jpg) Hans in der Werkstatt auf der Farm (r11-35.jpg) Hans mit Charlis Cesna 175 (r11-36.jpg)



Nach 3 Monaten Arbeit im Safari Camp bei den Epupa Wasserfällen trennen sich Roger und Sandra endgültig.

Roger geht für 1.5 Monate auf die Game- und Gästefarm der Besitzer des EPUPA Camps und hilft Sigi und Hans neue Bungalows zu bauen, Gäste auf Gamedrives zu nehmen und sonst noch was so anfällt. Mitte Oktober 1998 fährt er nach Windhoek und fliegt von da mit Investoren eines privaten Nationalparks auf deren Lodge beim Fischflusscanyon im Süden des Landes. Auf der Canyonlodge arbeitet er für zwei Wochen als Elektriker und Barkeeper, und geht jede freie Minute in die Wüste reiten.

Danach geht's nach Cape Town wo er für eine Backpackerlodge 3 Wochen lang eine Werbetour in ganz Südafrika fährt. Dann bereist er die Gartenroute Richtung Swaziland, wo er sich die erste Februarwoche 1999 aufhält. Nachdem das Visa für Südafrika abläuft "verschwindet" er für mehrere Wochen in Mozambique. Als er im März wieder nach Südafrika kommt, hat er beschlossen nach Hause zu fliegen. In Cape Town bucht er dann eine Woche Seychellen, um seiner Reise ein würdiges "Finish" zu geben, bevor er am 5. April 1999 wieder in die Schweiz zurück kommt.

Sandra übernimmt den VW-Bus und reist nach Südafrika. Sie reist kreuz und quer durch Südafrika und macht einen Abstecher nach Moçambique. Im März 1999 reist sie durch Botswana, Sambia, Simbabwe und Moçambique. Sie arbeitet für 2 Monate in Johannesburg und macht im August Ferien in der Schweiz. Zur Zeit (September 1999) lebt sie in Johannesburg.


Zurück zur Hauptseite
Zurück zur Etappe Westafrika

Sandra's Weiterreise